Auf den Kopf hauen ...

27. Dezember 2012
von Jörg

Wenn man das Glück hat, zwischen den Tagen frei zu haben und man so brav war, dass man Gutscheine und Geld fürs Motorrad bekommen hat ...

Seien wir mal ehrlich, es ist meistens nicht leicht, jemanden in unseren Breitengraden ein Geschenk zu machen, wenn man älter als 16 ist, denn eigentlich hat man doch schon alles. Und gerade was das Motorrad betrifft, so greifen Freunde und Bekannte doch eher schon einmal trefflich daneben, wenn es um Zubehör und Ausstattung geht.

Von daher finde ich es vollkommen in Ordnung, wenn das Geschenk zu Weihnachten aus einem Stück Papier besteht. Sei es, dass "Gutschein" draufsteht oder auch "Euro".

Daher war heute der Tag, an dem die glückliche Kombination aus "Urlaub" und "Euro" genutzt werden sollte bei Polo in Jüchen.

Ein großer Laden, zum Teil der Tatsache geschuldet, dass von dort aus auch viel versendet wird (Euro-Mega-Store). Dann gibt es den Lagerverkauf, bei dem vieles günstiger ist: Helme, Stiefel, Handschuhe, Hosen, Jacken, ... Teilweise, weil sie Auslaufmodelle sind, oder wie z. B. Beispiel beim aktuellen Schuberth C3, weil der mattschwarze Lack an einer Stelle nicht mehr matt ist. Da sind dann schonmal 100,- Euro Ersparnis möglich, nur weil jemand anders zuerst einen Kratzer gemacht hat. Wenn eine Hero GoPro 3 auch nur noch 119,- Euro kosten soll, ist das auch erfreulich, man sollte sich dann überlegen ob man sie nimmt, wenn am Schild steht "evt. defekt, evt. nicht vollständig, läuft nur unter Windows XP, kein Umtausch möglich". Schnäppchen sind also möglich, aber man muss schon "a bisserl schaun".

Direkt nebenan gibt es dann einen "normalen" Polo-Shop mit "normalen" Preisen, der aber trotz seiner Größe gefühlt dann doch weniger Auswahl hat als z. B. der Polo-Shop in Köln.

Trösten kann man sich jedoch ziemlich gut im integrierten Snack-Shop "red hot", der den Vergleich mit MacDo oder BurgerKi nicht zu scheuen braucht, im Gegenteil: nicht nur frische Kuchen und Torten wie bei MacCaf sondern auch zwei Frischessen locken. Und frisch ist es wirklich: selbst die "Biker-Burger" wurden frisch einzeln zubereitet (keine fertig vorbereitete Massenware) und offensichtlich auch von Fachpersonal: in der Küche sichtbar werkelte Fachpersonal (sauber, ordentlich und talentiert): das Gemüse frisch und knackig, der Bacon frisch und knusprig und auch das Brötchen: nicht pappig sondern frisch auf den Punkt getoastet.

So geht Platz 1 heute an den Burger im "red hot", Platz 2 an mein Polo-Lieblingsprodukt.

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