Nikko

4. April 2015
von Jörg

Nikko ist eine japanische Stadt, wie ich sie nicht vermutet hätte. Heute war es eine geführte Tour, es ging um einen Tempel, einen See und einen Wasserfall (der aus dem See mündet).
Die Tempelanlage – erbaut von hunderten von Jahren ist optisch reizvoll.
Damit hat es sich dann aber auch schon. Die Tempel(!)anlage erinnerte mich eher an eine auf alt getrimmte Version des Fantasialandes, bei der Leute grinsend, lachend mit dem „Victory“ Zeichen vor allem und überall Selfies machten. Von Besinnlichkeit oder Respekt so gut wie keine Spur.
Ich bin selber ja nun kein Gläubiger Mensch, jedoch kam es mir so vor, als würde ein Haufen Touristen den Kölner Dom stürmen und sich grinsend und feixend vor dem Altar, dem Kruzifix oder den Särgen fotografieren. Mein Ding ist es nicht und daher ging ich auch schnell wieder zum Bus zurück.
Das japanische Essen im Anschluss war schon viel eher mein Fall. Mindestens die Hälfte der Dinge kannte ich weder Ansehens noch vom Geschmack her, jedoch lecker! Außerdem gab es grünen Tee bis zum Abwinken. Mein persönliches Highlight des Tages.
Der See verschwand leider komplett im Nebel. Das sah auch der Tourenguide ein und setzte deswegen auch nur eine zehnminütige Pause an. Das reichte um den See im Nebel zu fotografieren (man sieht eh nichts) und die Schneehaufen, die rund um den Parkplatz noch reichlich vorhanden sind. Denn der See ist knapp 1.200 Meter über dem Meeresspiegel.
Zum Schluss ging es noch zu dem Wasserfall. Dieser befindet sich fünf Minuten mit dem Bus entfernt – und somit genauso im selben Nebel wie der See selber. Sicht: 0.0!
Somit geht dieser Tag dann auch zu Ende, bei weitem jedoch nicht so erfolgreich wie die ersten Tage.

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